Heilpraktikerprüfung

Die Überprüfung vor dem Gesundheitsamt wird vom Amtsarzt und 2 – 4 HeilpraktikerInnen durchgeführt.

Sowohl der schriftliche als auch der mündliche Überprüfungsteil erstrecken sich auf die folgenden Sachgebiete:

  • Berufs- und Gesetzeskunde (z.B. IfSG), insbesondere rechtliche Grenzen sowie Grenzen und Gefahren diagnostischer und therapeutischer Methoden bei der nichtärztlichen Ausübung der Heilkunde
  • Grundlegende Kenntnisse der Anatomie und Physiologie einschließlich der pathologischen Anatomie und Pathophysiologie
  • Grundkenntnisse in der allgemeinen Krankheitslehre; Erkennung und Unterscheidung von häufigen Krankheiten, insbesondere Stoffwechselkrankheiten, Herz-Kreislauf-Krankheiten, degenerativern und übertragbaren Krankheiten, bösartige Neubildungen sowie seelischer Erkrankungen
  • Erkennung und Erstversorgung akuter Notfälle und lebensbedrohender Zustände
  • Praxishygiene, Desinfektion und Sterilisationsmaßnahmen, Pflichten nach der Medizinproduktebetreiberverordnung
  • Technik der Anamneseerhebung; Methoden der unmittelbaren Krankenuntersuchung (Inspektion, Palpation, Perkussion, Auskultation, Reflexprüfung, Puls- und Blutdruckmessung)
  • Bewertung grundlegender Laborwerte
  • Injektions- und Punktionstechniken